Wasserdrohne lässt ihre Kamera fallen, um nach Fischen zu suchen
Die Chasing F1 Fischfinder-Drohne, mit seiner festgebundenen Kamera vorne und dem optionalen Köderspender hinten Chasing Innovation
Wenn manche Leute zum ersten Mal eine Unterwasserdrohne sehen, sagen sie: „Das wäre ein toller Fischfinder!“ Das Problem ist, dass der Nutzer des Geräts an der Oberfläche nicht immer erkennen kann, wo sich die Drohne im Verhältnis zu ihm befindet. Hier kommt die Chasing F1 Fish Finder Drone ins Spiel.
Das Gerät wurde vom chinesischen Unternehmen Chasing Innovation entwickelt, das auch die Unterwasserdrohnen Gladius Mini, Dory und M2 herstellt. Es handelt sich im Wesentlichen um ein kleines, bojenförmiges Boot, das drahtlos über WLAN (bis zu einer Entfernung von 30 m) von einer iOS-/Android-App auf dem Smartphone des Nutzers gesteuert wird.
Seine vier Triebwerke ermöglichen es ihm, sich vorwärts, rückwärts, seitwärts oder auf der Stelle zu bewegen. Mithilfe eines Hakens am Heck kann er außerdem ein optionales Sonargerät oder einen ferngesteuerten Köderspender ziehen.
Da die leuchtend gelbe obere Hälfte des F1 stets über Wasser bleibt, kann der Nutzer jederzeit seinen Standort erkennen. Dank GPS-Empfänger kann der Standort zudem auf einer Karte in der App angezeigt werden. Verlässt er die WLAN-Reichweite, nutzt er das GPS, um automatisch wieder in den ursprünglichen Zustand zurückzukehren.
Die F1 kann Videos und Fotos auf einer integrierten SD-Karte aufzeichnen. Chasing Innovation
Wenn der Benutzer nach Fischen suchen möchte, weist er die Drohne einfach an, ihre bleigelastete Kamera mit 1080p/30fps aus einem Fach an der Unterseite abzusenken. An einem elektrisch aufrollbaren Kabel befestigt, sinkt die Kamera mit der Nase nach unten auf eine maximale Tiefe von 28 m (92 Fuß). Sobald der Benutzer den Abstieg ferngesteuert stoppt, kehrt die Kamera in die horizontale Ausrichtung zurück.
Auf dem App-Bildschirm sieht der Nutzer dann, was die Kamera sieht – möglicherweise sogar den gesuchten Fisch. Zusätzlich werden Tiefe und Wassertemperatur angezeigt. Und falls es dort unten dunkel ist, kann die Kamera dank eines eingebauten Infrarotlichts auch Infrarotaufnahmen machen.
Die Stromversorgung erfolgt über einen austauschbaren 4.800-mAh-Lithium-Akku, der pro Ladung für eine Laufzeit von vier bis sechs Stunden ausreichen soll.
Die Chasing F1 Fischfinder-Drohne ist ab sofort für 699 US-Dollar erhältlich. Im folgenden Video können Sie es in Aktion sehen.
